M 3-18 Studie zum Moorschutz "Aktivierung Klimafunktion Niedermoore in der LHP"

In Potsdam werden Niedermoorstandorte derzeit hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt (Ackerflächen 1.033 ha, Grünlandflächen 1.409 ha). Die intensive Nutzung von Niedermooren setzt deutliche Mengen CO2 pro ha und Jahr frei. Durch eine Wiedervernässung wird zunächst die Freisetzung von CO2 reduziert bis mit dem Wachstum des Moorkörpers eine Neuspeicherung eintritt. Die Machbarkeitstudie soll untersuchen, inwieweit, mit welchem Kostenaufwand und auf welchen Flächen eine Wiedervernässung (schrittweise Erhöhung des Grundwasserspiegels mit einem wasserwirtschaftlichen Umsetzungskonzept) und auf welchen Flächen zunächst eine Extensivierung bzw. Umwandlung der ackerbaulich genutzten Niedermoorstandorte durchführbar ist. Dabei soll die schrittweise Einführung einer klimaangepassten Landbewirtschaftung berücksichtigt werden. Hierzu zählen u.a. die Paludikultur (nasse Bewirtschaftung von Mooren mit Biomassenutzung von z.B. Binsen, Seggen, Erle, Weise zur Energieerzeugung) sowie die extensive Grünlandbewirtschaftung. Des Weiteren soll untersucht werden, in wie weit die Maßnahmen im Rahmen von Kompensationen im Naturschutzbereich durchgeführt werden können. Der Machbarkeitsstudie könnte eine Auftaktveranstaltung/Symposium vorangestellt werden, mit den folgenden Akteuren: LUP, Universität Greifswald/DUENE e.V., Landwirte, LUA, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Moorschutz, Niedermoore, Verbände, Stadt Potsdam.

Daten zum Projekt

Maßnahme Studie "Aktivierung Klimafunktion Niedermoore LHP"
CO2-Minderung [t/a]  
Gesamtkosten 40.000 €
Anteilige Kosten LHP 20.000€
Weiteres k.A:.
Weiteres k.A:.

Handlungsfelder