M 3-30 | Rückhaltung von Wasser in der Landschaft

Der Landschaftswasserhaushalt in Potsdam ist durch Melioration in der Landwirtschaft, exzessive Bewässerung, z. T. sehr hohe Versiegelung und künstliche Abflussregulation stark gestört. Die Rückhaltung von Wasser in der Landschaft ist daher ein zentrales Anliegen des Klimaschutzkonzepts. Durch Entsiegelungsmaßnahmen (Maßnahme M3-32), die Sicherung der Grundwasserneubildung sowie die Wiedervernässung (Maßnahme M3-19) bzw. Extensivierung der Nutzung (Maßnahme M3-20) der großflächigen Niedermoorflächen wird Wasser in der Landschaft zurückgehalten. Dadurch werden Kühlungseffekte in der Landschaft hervorgerufen, die über die Frisch- und Kaltluftschneisen auch in die Innenstadt gelangen. Die Sicherung vorhandener und auch die Anlage von neuen, offenen Wasserflächen haben einen gleichartigen Effekt. Die langfristige Verfügbarkeit des Wassers anhand von Klima- und Wasserhaushaltsmodellen und -szenarien ist zu prüfen.

Daten zum Projekt

Maßnahme Rückhaltung von Wasser in der Landschaft
CO2-Minderung absolut [t]  
CO2-Minderung [t/a] 30.000 (M 3-19) + 13.500 (M 3-20)
Gesamtkosten  
Anteilige Kosten LHP  
Weiteres k.A:.
Weiteres k.A:.

Hemmnisse: Bereitschaft der Landbesitzer.

Zusatznutzen: Steigerung des ökologischen Pufferungsvermögens.

Handlungsfelder