Studierende entwickeln neue Kommunikationsideen

Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, fand die Abschlusspräsentation eines Seminars zur Kommunikation des „Masterplans 100% Klimaschutz bis 2050“ in der Landeshauptstadt Potsdam statt

Beispielhafte Projektideen: Hingucker und Ansporn zugleich

Beispielhafte Projektideen: Hingucker und Ansporn zugleich

Am Mittwoch, den 10. Juli 2019, fand die Abschlusspräsentation eines Seminars zur Kommunikation des „Masterplans 100% Klimaschutz bis 2050“ in der Landeshauptstadt Potsdam statt, das im Rahmen des Kooperationsstudiengangs Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam unter der Leitung von Frau Professor Birgit Schneider an der Fachhochschule Potsdam (FHP) angeboten wird.

Dabei entwickelten die Studierenden in sechs Teams Ideen, wie das ehrgeizige Ziel der Landeshauptstadt Potsdam bis zum Jahr 2050 die Klimaneutralität zu erreichen, in der Stadt allgemein bekannter gemacht werden kann. Zuvor hatten sie sich intensiv mit den Schwierigkeiten und Potentialen einer gelungenen Klimawandelkommunikation befasst und die Rolle von positiven Narrativen und Signalen des Wandels diskutiert.

Die Studierenden fanden ganz unterschiedliche und sehr kreative Zugänge zu dem Thema. Die Bandbreite reichte von einem unübersehbaren Kunstprojekt in der Mitte vom Platz der Einheit, über Wettbewerbe, moderne Visualisierungen im öffentlichen Raum und spielerische Verbindungen zwischen den Stadtteilen, bis zur Biosphäre 2.0 als außerschulischen Lernort.

Auch die Kommunikationsagentur ad modum aus Potsdam Babelsberg steuerte ihr Wissen der Lehrveranstaltung bei. Dr. Till Weishaupt, Geschäftsführung von ad modum, sagte am Schluss: „Es ist toll, auf welche Art und Weise die Studierenden die Aufgabe gelöst haben. Einfach den Mut zu haben, sich mal etwas zu trauen und Raum zu greifen oder die modernen Kommunikationstechniken zur Visualisierung zu nutzen, sind gute Ideen, welche die Stadt aufgreifen sollte, um das Thema in der Öffentlichkeit breiter zu verankern.“

Die Leiterin der Koordinierungsstelle Klimaschutz, Cordine Lippert, betonte: „Es ist beeindruckend, welche Marktreife einige Ideen haben. Besonders gut gefallen mir die Ideen, welche die Stadtteile miteinander verbinden, damit wird auch der soziale Zusammenhalt durch den Klimaschutz gestärkt.“

Mit diesem Projekt füllen die Universität und die Fachhochschule die Klimapartnerschaft Stadt und Wissenschaft mit Leben. Die Ergebnisse sind es wert weiterentwickelt zu werden –  vielleicht werden wir ja schon bald von einigen Aktionen überrascht.

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